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Theater

Der Zerbrochene Krug

Landestheater Burghofbühne Dinslaken

Heinrich von Kleist


Ein Krug ist zerbrochen! Für die Besitzerin Frau Marthe scheint der Fall klar: Sie beschuldigt Ruprecht, den Verlobten ihrer Tochter, das Gefäß zerstört zu haben. Ruprecht weist die Anschuldigung zurück. Er behauptet, ein Fremder sei in das Haus von Frau Marthe eingedrungen und bei seinem überstürzten Aufbruch sei der Krug zu Bruch gegangen. Und damit nicht genug: Auch das Vertrauen in seine Verlobte Eve sei beschädigt worden. Der Fremde sei nämlich ein Liebhaber Eves. Man müsse also nur erfahren, wer der Liebhaber sei, dann kenne man auch den Krugzerbrecher. Doch Eve schweigt zu den Vorwürfen.

Dorfrichter Adam ist bei diesem Fall wenig bemüht den wahren Täter zu bestrafen. Das Problem ist nämlich: Er selbst ist der Übeltäter. Immer mehr verstrickt er sich in ein Gespinst aus Lügen und Ausflüchten. Mit gewieften Verschleierungstaktiken und unlauteren Verhörmethoden setzt er allen Eifer daran, mehr Dunkel als Licht in den Fall zu bringen.

Kleist entlarvt in seinem Lustspiel mit einem Feuerwerk an Wortwitz, manipulativen Strategien, sprachlichen Viel- und Doppeldeutigkeiten die Lügen und Schwächen seiner Hauptfigur. Obwohl die Premiere der Komödie 1808 schon lange zurückliegt, verliert sie nicht an Aktualität. So mancher Vertreter des öffentlichen Lebens nutzt die Sozialen Medien als Bühne, eine eigene Wahrheit zu kreieren.


Montag, 16. Oktober 2017

20.00 Uhr

Aula Realschule St. Ursula

Eintritt:

14,00 €/ 15,00 €/ 17,00 €
9,00 €/ 10,00 €/ 12,00 € (erm.)

Vorverkauf ab Mo., 18.09.2017
Bestuhlungsplan [PDF]


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Der Vorname

Konzertdirektion Landgraf

von Matthieu Delaporte. Mit Martin Lindow, Anna-Maria Kuricova, Julia Hansen, Christian Kaiser, Benjamin Kernen


Ein gemütlicher Abend soll es werden in der stilvoll eingerichteten Wohnung des Literaturprofessors Pierre und seiner Frau Elisabeth. Außer Elisabeths Bruder Vincent und seiner schwangeren Partnerin Anna haben sie ihren besten Freund Claude eingeladen. Um für „Stimmung“ zu sorgen, enthüllt Vincent den Freunden den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes: Adolphe. Allgemeine Fassungslosigkeit! Wie kann man seinem Kind den Namen eines verbrecherischen Diktators geben?

Die Debatte um die Frage, ob man sein Kind so nennen darf, führt dazu, dass unausgesprochene Konflikte ans Licht kommen und die Jugendfreunde wie Kampfhähne aufeinander losgehen. Die Contenance verlieren die Alphatiere völlig, als Elisabeths und Vincents Mutter in einer Weise ins Spiel kommt, die niemand erwartet hätte…

Mit treffendem Wortwitz werden die Abgründe hinter den bürgerlichen Fassaden der Figuren freigelegt. Ein Spiel mit gesellschaftlichen Konventionen und persönlichen Lebenslügen – intelligent, turbulent und bitterböse – setzt ein. Nach seiner Uraufführung 2010 avancierte das Stück zum Publikumsliebling – nicht zuletzt wegen der zielsicheren Pointen der Wortgefachte, die eine gute Boulevardkomödie ausmachen.


Montag, 20. November 2017

20.00 Uhr

Aula Realschule St. Ursula

Eintritt:

14,00 €/ 15,00 €/ 17,00 €
9,00 €/ 10,00 €/ 12,00 € (erm.)

Vorverkauf ab Fr., 20.10.2017
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Jesus liebt mich

Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel

Komödie von David Safier


Marie hat das beeindruckende Talent, sich ständig in die falschen Männer zu verlieben. Kurz nachdem ihre Hochzeit geplatzt ist, lernt sie einen Zimmermann kennen. Und der ist so ganz anders als alle Männer zuvor: einfühlsam, selbstlos, aufmerksam. Dummerweise erklärt er beim ersten Rendezvous, er sei Jesus persönlich. Zunächst denkt Marie, dieser Zimmermann habe nicht alle Zähne an der Laubsäge. Doch bald dämmert ihr: Joshua ist wirklich der Messias. Und Marie fragt sich, ob sie sich diesmal nicht in den falschesten aller Männer verliebt. Der Bremer Autor David Safier erreichte mit seinem erfolgreichen Buch ein Millionen-Publikum. Mit seiner ihm eigenen humoristischen Leichtigkeit widmet er sich der Frage, wie es wäre, wenn wir uns unseren Mitmenschen gegenüber gut und liebevoll verhalten würden.


Montag, 29. Januar 2018

20.00 Uhr

Aula Realschule St. Ursula

Eintritt:

14,00 €/ 15,00 €/ 17,00 €
9,00 €/ 10,00 €/ 12,00 € (erm.)

Vorverkauf ab Di., 02.01.2018
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Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

Münchner Tournee

Von Èric Assous. Mit Katy Karrenbauer und Mathieu Carrière


Serge und Marianne sind glücklich verheiratet. Sie stehen füreinander ein und haben sich die Leichtigkeit bewahrt. Und dennoch wirft sie ein kleiner Autounfall komplett aus der Bahn. Denn der Fahrer des anderen Autos hat zufällig eine Cousine namens Sophie – die zufällig genau die Sophie ist, die vor langer Zeit Serges Nachbarin war. Marianne glaubt, dass sie mit Serge eine Affäre hatte. Aber wissen tut sie es nicht … Ein kleines Sandkorn, das das Getriebe einer Ehe zum Knirschen bringen kann und den Zweifel nährt. Denn der Verdacht ist ein langsames Gift mit verheerenden Folgen.

Nach 25 Jahren glaubt man doch, den anderen gut zu kennen, doch manchmal stimmt das eben nicht.

Mathieu Carriere und Katy Karrenbauer liefern sich in dieser tragischen Komödie des französischen Erfolgsautors einen Wettkampf um das Glück mit einem offenen Ende.


Montag, 19. März 2018

20.00 Uhr

Aula Realschule St. Ursula

Eintritt:

14,00 €/ 15,00 €/ 17,00 €
9,00 €/ 10,00 €/ 12,00 € (erm.)

Vorverkauf ab Mo., 19.02.2018
Bestuhlungsplan [PDF]


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Beat Club – Die Musik einer Generation

Tournee­Theater Thespiskarren, Hannover

Musikalische Produktion von Tankred Schleinschock


Am 25.09.1965 war es endlich soweit: Die deutsche Jugend durfte im Fernsehen legal ihre Musik sehen und hören: Die erste Folge des „Beat-Club“ von Radio Bremen ging auf Sendung.

Zwischen 1965 und 1972 wurden 83 Folgen des „Beat-Club“ ausgestrahlt. Alle Bands, die Jungen und Mädchen gleichermaßen in Verzückung geraten ließen, waren zu sehen: The Who, The Rolling Stones, The Beatles, The Kinks, Jimi Hendrix, CCR, Santana, Beach Boys und und und….

Der Ansager entschuldigte sich vor der ersten Sendung noch beim älteren Publikum, aber die Zuschauerzahlen, die bis zu über 60% der unter Dreißigjährigen betrugen, sicherten ihren Erfolg und ihre Fortdauer. Der „Beat-Club“ ist ein großartiges Stück Zeitgeschichte, der viele Erinnerungen wachruft, auch an die heißumschwärmte Moderatorin Uschi Nerke.

Das Westfälische Landestheater mit seiner Coverband lädt zu einer ganz besonderen Zeitreise ein, die sicherlich nicht nur für die Generation der Großeltern spannend ist.


Montag, 16. April 2018

20.00 Uhr

Aula Realschule St. Ursula

Eintritt:

14,00 €/ 15,00 €/ 17,00 €
9,00 €/ 10,00 €/ 12,00 € (erm.)

Vorverkauf ab Fr., 16.03.2018
Bestuhlungsplan [PDF]


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